EVERYBODY'S WAITING, EVERYBODY'S WATCHING

Die Bewohner der geheimnisvollen Stadt Storybrooke sind eigentlich Märchenfiguren, jedoch wissen sie nichts mehr von ihrem ungewöhnlichen Vorleben seit sie von der bösen Königin verflucht wurden. Henry will Emma mit einem alten Märchenbuch überzeugen, dass nur sie den Fluch brechen und so in der Gegenwart gefangenen Märchenfiguren wieder in ihr richtiges Leben zurückbringen kann.

WE'VE STEPPED INTO A CRUEL WORLD

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#1

Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 15.11.2015 21:42
von August W. Booth | 13 Beiträge

Ein Knall, eine Menge Rauch und 2 Sekunden später ein ziemlich harter Aufprall, mehr brauchte es nicht um mich mit der Nase vor ran auf den einen gelben Ziegelweg fliegen zu lassen.
Vor Schmerzen keuchend, irgendwas stimmte hier doch nicht, drehte ich mich langsam auf den Rücken und besah mir zu erst meine Hände - okay der einzige Grund dafür das ich so etwas wie Schmerzen empfinden konnte, konnte nur einer sei. Ich war ein Mensch. Darüber hätte ich mich jetzt auch eigentlich wirklich gefreut, aber ich hatte keine Ahnung wo zum Henker ich mich befand - mich aufsetzend sah wandte ich erst einmal den Kopf von einer zur anderen Seite. "Ja da leck mich doch...." vor mir lag ein unendlich lang wirkender gelber Ziegelsteinweg und hinter mir, ja hinter mir schimmerte eine grüne Stadt - die Smaragdstadt.

Mich langsam aufrappelnd, wie bitte hatte ich es geschafft nach Oz zu kommen, stand ich mehr als planlos in der Gegend herum und hatte nicht den geringsten Schimmer was ich nun machen sollte.


zuletzt bearbeitet 15.11.2015 21:44 | nach oben springen

#2

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 16.11.2015 15:37
von Liam • 19 Beiträge

Gerade eben war Liam noch dabei zu überlegen, was er als nächstes anstellen konnte als er spürte das etwas nicht stimmte, er konnte nicht sagen was oder warum aber es war so. Das er nur Sekunden später auf einer Wiese landete, die er zuvor noch nie gesehen hatte, machte die ganze sachte nicht gerade einfacher oder besser.
Er rappelte sich auf und schaute sich um, musterte seine Umgebung erst einmal, bevor er an sich runter schaute und nach verletzungen suchte, welche gott sei dank nicht vorhanden waren. Wo zur Hölle war er nur gelandet? Er drehte sich um und sah eine Stadt, die in einem Smaragdgrün schimmerte. Aber auch das brachte ihn nicht weiter, allerdings konnte er einen Menschen ausmachen, etwas weiter vorn auf dem Weg und so lief er dahin, musterte den Fremden kurz argwöhnisch, man wusste ja nie ob er eine Waffe bei sich trug und richtete dann seine Worte an ihn.
"Hallo!" sagte er kurz und knapp, einfach um zu schauen, ob er die gleiche Sprache, sprach wie er.

@August W. Booth


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#3

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 16.11.2015 17:53
von August W. Booth | 13 Beiträge

Langsam lief ich einige Schritte auf dem gelben Ziegelweg, ich wurde das Gefühl nicht los das ich gewaltig halluzinierte, hatte ich mir irgendwo den Kopf angestoßen und es nicht mitbekommen? Lag ich im Koma? Oh Gott, war ich etwa Tot? Ratlos fuhr ich mir durch die Haare und blieb kurz stehen um mich zu orientieren, vor mir lag nichts als der endlos lange Ziegelweg - um ehrlich zu sein war ich nicht wirklich erpicht darauf raus zu finden wo er hinführte und schlussendlich endete. Mir blieb also nur die Smaragdstadt, vielleicht besaß ja irgendwer in der Stadt einen funktionierenden Telefonanschluss oder ein Handy, mir würde sogar ein Fax reichen, Hauptsache ich konnte ich fand einen Weg meine Freunde in Storybrooke zu benachrichtigen und irgendwie hier zu verschwinden. Während ich so zur Stadt starrte, dabei rieb ich mir mit den Fingerspitzen über den Dreitage Bart am Kinn, nahm ich kurz aus den Augenwinkeln einen Jungen wahr der mich grüßte "Mmmhmm Hallo" ich nickte ihm kurz zu ehe ich wieder zur Stadt sah - aber Moment!

Die Augen aufreißend, wandte ich den Kopf wieder zu dem Jungen der neben mir stand und realisierte das dieser vielleicht meine Fahrkarte nach Hause war. "Sag mal, lebst du hier?" er kam mir nicht bekannt vor, also standen meine Chancen auch nicht so schlecht das er in der Stadt lebte und mich vielleicht zum Zauberer von Oz bringen konnte, damit dieser mich wieder zurück schickte.

@Liam


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#4

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 16.11.2015 19:32
von Havana Segrand • 26 Beiträge

Havana öffnete langsam die Augen, kniff sie aber schnell wieder zusammen, als helles Sonnenlicht sie blendete. Unter ihr war Gras, sie musste auf einer Wiese liegen. Sie hörte einige Vögel ein fröhliches Lied zwitschern, Blätter rauschten im Wind und Grillen zirpten. Dieser Ort war definitiv nicht das Krankenzimmer, in welchem sie sich kurz zuvor noch mit dieser Krankenschwester unterhalten hatte.
Sie blinzelte erneut, versuchte, sich an das helle Sonnenlicht zu gewöhnen, was ihr nach kurzer Zeit auch gelang. Als sie sich umschaute, erblickte sie eine Gegend, die ihr völlig fremd war. Havana selbst trug ein schwarzes Kleid, das an den Armen nur aus Spitze bestand. Es sah aus wie eines, das sie einmal für eine Filmrolle getragen hatte. Sie hatte damals die arrogante Schwester des Helden gespielt, war auch nach einer halben Stunde von ihrem zukünftigen Ehemann umgebracht worden – nicht gerade ihre rühmlichste Rolle.
Auch ihr Make-Up schien wie weggewaschen zu sein, einzig ihre Haare waren noch wie zuvor.
In der Nähe sah sie einen Mann, er musste in ihrem Alter sein, und einen kleinen Jungen. Auch sie waren ähnlich gekleidet wie sie, schauten sich ratlos in der Gegend um. War sie hier etwa in einem dieser neuartigen Fernsehserien gelandet, in denen die Darsteller ohne Vorwarnung einfach irgendwo hingeschickt wurden und dann einfach machen sollten. Natürlich zur Erheiterung des Publikums, das verstand sich von selbst. Doch sie konnte sich nicht daran erinnern, irgendetwas unterschrieben zu haben. Seit einem Fiasko vor mehreren Jahren las sie ihre Verträge nämlich immer genau durch.
„Wartet“, rief sie ihnen deshalb zu und versuchte aufzustehen, was sich aufgrund des Kleides und ihrer noch immer nicht vollständigen Genesung als etwas schwierig herausstellte. „Wisst ihr, was ich hier mache, warum ich so eigenartig angezogen bin und wo zum Teufel wir überhaupt sind?“

@Liam @August W. Booth



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#5

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 16.11.2015 20:26
von Liam • 19 Beiträge

Sehr gesprächig schien der Mann ja nicht zu sein, aber nun gut. Liam würde bestimmt einen Weg finden auch hier in wo auch immer Spaß zu haben. Er schaute den Weg entlang, der kein ende zu nehmen schien und schaute dann kurz zu der Stadt, die sehr verlockend aussah. Für Liam war die entscheidung wo er hin wollte gefallen, als der andere doch noch ein Lebenszeichen von sich gab.
Ein lachen entfleuchte dem kleinen als er die frage gestellt bekam und er musterte den anderen.
"Nein und so wie du fragst du auch nicht. Ich bin Auf gewacht und war hier.." er überlegte kurz, hatte er etwas gegessen das Haluzinationen hervor rufte? Nein hatte er nicht.
Seine Aufmerksamkeit wurde allerdings schon bald von etwas, nein jemand anderem auf sich gezogen.
Er drehte sich um und sah die Junge Frau kurz an.
"Hallo - und nein ich für meinen Teil weiß selbst nicht warum ich hier bin.." sein Blick häftete sich auf den anderen, vielleicht wusste er ja mehr.

@August W. Booth
@Havana Segrand


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#6

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 16.11.2015 20:57
von Havana Segrand • 26 Beiträge

Während der Mann noch zu Überlegen schien, betrachtete sie ihre Umgebung genauer. Der Weg, auf dem sie gerade zu den beiden Fremden gelaufen war, bestand aus gelben Ziegelsteinen, was sehr seltsam war. Er war gerade so breit, dass zwei Personen ohne Probleme nebeneinander laufen konnten. Mit ihren Blicken folgte sie der gelben Spur inmitten der grünen Wiesen und der schon abgeernteten Äcker, auf denen noch immer traurige Vogelscheuchen standen. Ein Rabe war gerade dabei, einer das Auge herauszupicken, während ein anderer laut krähte, wie, um das andere Tier anzufeuern.
Im Hintergrund konnte Havana die Umrisse einer Stadt erkennen. Zivilisation!, war ihr erster, freudiger Gedanke, doch diese Freude verflog schnell, als sie das grüne Schimmern erkannte, das die Stadt zu Umgeben schien. Alle Häuser, die Mauern, sogar ein palastartiges Gebäude sahen aus, als bestünden sie aus grünem Kristall – aus Smaragd.
Havana brachte erst kein Wort hervor, ihre Gedanken überschlugen sich. Das konnte nicht real sein, irgendjemand erlaubte sich einen ungeheuren Scherz mit ihr. Die Welt sah aus, wie aus diesem Kinderfilm – der Zauberer von Oz, wenn sie sich recht erinnerte. Als Kind hatte sie die Geschichten rund um Oz geliebt. Doch nun war sie erwachsen geworden und fragte deshalb mit sarkastischem Unterton: „Sollen das hier die Kulissen für ein Remake vom Zauberer von Oz sein? Falls ja – sie sehen täuschend echt aus, Kompliment an die Crew.“

@August W. Booth @Liam



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#7

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 16.11.2015 23:23
von August W. Booth | 13 Beiträge

Wie sollte man auch bei einer solchen Situation hier gesprächig sein, eben noch lief ich unbekümmert durch den Wald von Storybrooke und nun - nun stand ich mit beiden Füßen in Oz und konnte mich nicht einmal mehr daran erinnern wie ich hergekommen bin. Dies hier, das war eine der legendären Situationen bei denen man am besten schreiend im Kreis herum lief - doch dafür hatte ich wohl kaum Zeit und so fiel mein Blick wieder auf den Jungen der immer noch neben mir stand.
"Nein, in der Tat ist das hier nicht mein Zuhause...ich bin aus Storybrooke, keine Ahnung wieso, aber von einer Sekunde zur anderen, stand ich auf einmal hier und...." bevor ich weitersprechen konnte, hörte ich eine Frauenstimme die auf sich aufmerksam machte und uns bat stehen zu bleiben.
Aus Anstand heraus, naja auch aus einer guten Ecke Neugier, blieb ich stehen und stehen und musterte die junge Frau, die schien nicht besser weg gekommen zu sein als der Junge und Ich.
Verwirrt drein blickend hörte ich ihr zu und mir war nach einigen Minuten fast schon nach Lachen, ich hatte es also geschafft mich mit einer die anscheinend keinen Funken Ahnung hatte und einem kleinen Jungen nach Oz zu katapultieren - Glückwunsch Pinocchio, das Jahr endet also genauso beschissen wie es angefangen hat.

Gedehnt ausatmend fasste ich mir kurz durch die Haare und fuhr der länge nach einmal hindurch "Vorweg, Ich bin August und nein das ist keine Filmkulisse....das ist Oz...das richtige Oz...ich glaube nicht mal das es ein unechtes gibt. Egal worauf ich hinaus will ist, aus irgendeinem Grund sind wir hier in Oz gestrandet. Scheiße...von allen Welten, musste gerade Oz sein" leidend blickte ich auf den gelben Ziegelsteinweg - wäre ich doch nur im Zauberwald gelandet, da kannte ich mich wenigstens aus.

Da mir die Frau gerade nicht viel brachte, die glaubte ja immer noch sie wäre für ein Hollywood Remake gecastet worden, wandte ich mich dem Jungen zu "Aus welchem Märchen stammst du? Ich meine, wer bist du in unserer Welt?" man wusste ja nie wen man vor sich hatte, vielleicht war er ja einst der gestiefelte Kater oder Hänsel, daher vergewisserte ich mich lieber jetzt schon mal mit wem ich hier unterwegs war und wohl die nächsten Stunden verbringen musste - abgesehen von Miss Movie zu meiner rechten.

@Havana Segrand @Liam


zuletzt bearbeitet 17.11.2015 11:14 | nach oben springen

#8

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 17.11.2015 00:26
von Liam • 19 Beiträge

Das war doch ein doofer Scherz, erst raus aus Neverland und nun aus Storybrook nach Oz. Wo würde er das nächste mal landen? Wenn es denn ein nächstes mal gab, was er nicht hoffte. Er schaute sich noch einmal um und doch es passte, es sah aus wie Oz, fehlte nur noch das gewisse gestalten auftauchten.
Irgend etwas an der Frau mochte Liam nicht, aber er konnte nicht sagen was. Vielleicht war es einfach die tatsache das sie wohl unter realitätsverlust litt und dachte das hier eine Serie oder was auch immer sei.
Er hörte zu was der Mann sagte, versuchte sich den Namen zu merken und nickte dann kurz. "Freut mich dich kennen zu lernen August, auch wenn diese Welt nicht meine lieblingswelt ist.." setzte er leise hinzu. Was würde er nur dafür geben jetzt in seiner Welt am Strand entlang laufen zu können? Selbst Piraten wären ihm jetzt lieber gewesen als hier zu sein.
Liam schaute das erste mal an sich runter und bemerkte das er ganz andere kleider trug, was ihm nicht sonderlich in den Kram passte. Seine Aufmerksamkeit wurde allerdings von dem Mann gefördert, als er ihm eine frage stellte.
"Ich bin Liam und gehöre eigentlich zu Peter Pan, nach Neverland..ich bin ein verlorener Junge und du?" Innerlich begann er zu rätseln, kam aber nicht darauf was oder besser wer er war.
"Wollen wir hier stehen bleiben bis es dunkel wird, oder laufen wir endlich mal los? Weil ich glaube vom rum stehen kommen wir nicht wiedee heim!"

@Havana Segrand @August W. Booth
(ich wäre vorerst für eine Reihenfolge beim posten)


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#9

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 17.11.2015 19:42
von Havana Segrand • 26 Beiträge

„Vorweg, Ich bin August und nein das ist keine Filmkulisse....das ist Oz...das richtige Oz...ich glaube nicht mal das es ein unechtes gibt. Egal worauf ich hinaus will ist, aus irgendeinem Grund sind wir hier in Oz gestrandet. Scheiße...von allen Welten, musste gerade Oz sein“, erklärte der Mann – August – ein wenig leidend, was Havana nur ein Prusten entlockte.
„Mein Name ist Havana und ich glaube, ich muss dir – in Anbetracht der Situation verzichte ich auf das förmliche Sie – einmal die Nummer meines richtigen Psychologen geben, August. Wirklich, ich habe in meinem Leben schon einige Bizarre Dinge erlebt, selbst aktiv daran teilgenommen, doch noch niemand war so verrückt zu glauben, dass es so etwas wie Oz tatsächlich gibt. Das ist eine Kindergeschichte von Lyman Frank Baum, ich selbst habe dieses Buch als Kind unzählige Male verschlungen“, entgegnete Havana darauf, noch immer lachend. „Und ich werde als verrückt betitelt, weil ich mir den Geist meiner Mutter einbilde“, fügte sie kopfschüttelnd hinzu.
Von diesem Mann konnte sie augenscheinlich keine Hilfe erwarten, er selbst schien mit sich nicht ganz im Reinen zu sein. Oz real – der hatte mehr als nur einen Schatten.
„Aus welchem Märchen stammst du? Ich meine, wer bist du in unserer Welt?“, fragte er nun den kleinen Jungen, der diese Frage überhaupt nicht seltsam zu finden schien. Im Gegenteil, er antwortete darauf, als wäre diese Frage ganz selbstverständlich: „Freut mich dich kennen zu lernen August, auch wenn diese Welt nicht meine Lieblingswelt ist. Ich bin Liam und gehöre eigentlich zu Peter Pan, nach Neverland. Ich bin ein verlorener Junge und du?“
Das hatte Havana gerade noch gefehlt. Nicht nur der Mann war augenscheinlich verrückt, nein, auch noch der Junge hatte einen Schaden.
„Und ich bin die böse Hexe“, antwortete Havana sarkastisch darauf. „Wirklich, was ist mit euch passieert, dass ihr glaubt, Märchen seien echt. Mal angenommen, eure Theorie stimmt und wir sind hier wirklich in Oz und ihr stammt wirklich aus Märchen – was ich aber stark bezweifle –, warum bin ich dann hier? Ich bin nur eine einfache Schauspielerin, für die die Traumfabrik Hollywood ein Albtraum war, die sich vom Geist ihrer verstorbenen Mutter verfolgt fühlt und den Kummer über ihr erbärmliches Leben im Alkohol ertränkt. Wahrscheinlich bin ich gar nicht hier, das ist nur ein besonders realistischer Albtraum – oder ich bilde mir nun nicht mehr nur meine Mutter ein, sondern auch noch andere schräge Gestalten.“

@August W. Booth @Liam



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#10

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 18.11.2015 22:12
von August W. Booth | 13 Beiträge

|| Sorry! Hat etwas gedauert, irgendwie bekomm ich keine Pn´s mehr wenn mich jemand verlinkt -.- keine Ahnung was das schon wieder soll

Ich lies die Frau mal kurz außer Acht, die war gerade sowieso alles andere als hilfreich und konzentrierte mich auf Liam - der wusste wenigstens worüber ich hier redete und verstand unsere missliche Lage. Nickend zog ich kurz die Unterlippe ein als er sagte er gehöre zu Peter Pans Leuten, nicht das ich Peter oder sonst wen mal persönlich kennen lernen durfte aber ich wusste um deren Ruf und war mir gerade nicht sicher ob es wirklich praktisch war mit einem von ihnen irgendwo gestrandet zu sein. Aber gut, andererseits ist er ein verlorener Junge, ein wehrloser kleiner Junge eben und ich bin ein erwachsener Mann, also was konnte er mir schon anhaben - er würde mir wohl kaum ein Messer in den Rücken jagen wenn ich mal kurz nicht hinsah.
Da auch ich ihm nun eine Antwort schuldig war, die Fremde würde sich nun sicher vor Lachen nicht mehr einkriegen, atmete ich kurz durch und schob während ich antworte meine Hände in die Hosentaschen "Ich bin Pinocchio und du hast Recht, hier rum zustehen bringt uns überhaupt nicht weiter....vielleicht sollten wir den Zauberer von Oz aufsuchen, es heißt ja das er den Leuten hilft".

Augenverdrehend blickte ich Havana an die sarkastisch behauptete die böse Hexe zu sein und scheinbar gleich einen hysterischen Anfall bekam - das hatte mir gerade noch gefehlt. Eine Hand aus der Hosentasche nehmend wurde ich dann doch etwas ernster, immer hin standen wir hier in mitten einer bizarren Welt von denen wir nicht die leiseste Ahnung hatten, geschweige denn das ich gerade eine Möglichkeit sah von hier zu verschwinden und wieder zurück nach Storybrooke zu kommen.
"Keine Ahnung wer deine Eltern waren, ob sie zu uns gehörten oder aus welchem Grund du auch immer in Storybrooke gelandet bist, aber du tust jetzt besser daran den ganzen Mist hier zu glauben bevor dich einer der fliegenden Affen erwischt und du am Ende selbst einer wirst" ich bückte mich und hob einen Stein vom Boden auf, den ich einige 100 Meter in Richtung Smaragd Stadt schmiss "Ich war zwar nie in Hollywood, aber ich bezweifle das die eine solch authentische Filmkulisse hinbekommen...oder Miss Marple? Entweder kommst du jetzt mit uns und wir finden zusammen einen Weg zurück oder du bleibst hier und....keine Ahnung...dir wird schon was einfallen". Okay, ich war nicht wirklich behutsam, aber wer konnte es mir verübeln, ich hatte mich zuletzt erst mit Emma herumschlagen müssen die mir auch so gut wie nichts glauben wollte und sich ihre Herkunft einfach nicht eingestehen konnte - das ich für sowas also keinen Nerv mehr hatte war doch klar.
Auf dem Absatz kehrt machend lief ich los in Richtung Smaragd Stadt und sah nur kurz über meine Schulter zu den beiden anderen "Was ist jetzt? Kommt ihr?"

@Liam & @Havana Segrand


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#11

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 19.11.2015 20:08
von Liam • 19 Beiträge

//Kein Problem und an dieser Stelle von mir sorry - PB hat Migräne deshalb hab ich für den Post so lange gebraucht.

Er wusste die Resktion des anderen nicht wirklich zu deuten, als er nickte und schaute deshalb nur leicht fragend. Natürlich Peter und seine Bande hatten nicht den besten Ruf aber Liam wusste nichts davon das ihnen der Ruf so weit voraus eilte und das jemand ihn für gefährlich halten konnte, erst recht nicht.
Hatte die Frau wirklich keine Ahnung, oder spielte sie es nur? Liam musterte sie kurz. "Na dann - Hallo böse Hexe!" ja er ging auf dieses Spiel ein, es machte ihm sogar etwas spaß. Ein Lächeln zierte seine Lippen, als er dann weiter sprach. "Sag nur du weißt wirklich nicht, wer du bist.." er schaute die ältere an, hörte dann jedoch wie August weiter sprach und dsmit galt ihm auch seine Aufmerksamkeit.
Er nickte kurz, schaute ihn dann an. Irgendwie hatte er sich Pinocchio immer als Jungen vorgestellt, nicht als Mann der größer war als er selbst. Aber er unterdrückte den Drang auch genau dies kund zu tun und nickte. "Wäre ein anfang, dann haben wir schonmal ein bisschen einen Plan. Weißt du wo er wohnt?" Liam hatte sich bisher mit Oz nicht sonderlich auseinander gesetzt, warum sollte er auch? Es war nicht seine Welt - es war nicht sein Märchen.
Die reaktion Augusts brachte den Dunkelhaarigen leicht zum grinsen und er ließ seinen Blick erneut durch die Gegend gleiten. Schaute ob es vielleicht noch jemand hier hin verschlagen hatte, ehe er sich dann umdrehte und hinter dem anderen her ging. Sein Ziel - Die Smaragdstadt vor Augen.

@Havana Segrand
@August W. Booth


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#12

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 19.11.2015 21:41
von Winter Rose Lizt • 11 Beiträge

Winter. Winter. Winter. Diese Stimme in ihrem Kopf wollte einfach nicht verschwinden. Immer wieder hörte sie ihren Namen. Gerufen von der bösen Königin. Doch während sie fiel, veränderte sich die Stimme. Aus der von ihr gehassten Frauenstimme wurde die Stimme eines Mannes. Er flüsterte ihren Namen, so als würde er sie zu sich winken. Winters Gedanken schwirrten durcheinander, irgendwann hatte sie das Gefühl als würde ihr Kopf explodieren. Also schloss sie die Augen und versuchte Leere in ihrem Kopf zu schaffen.

Als sie die Augen wieder öffnete, sah sie zunächst nur gelb. Einer gelber Ziegelsteinweg erstreckte sich vor ihr. In ihrem Kopf herrschte glücklicherweise vollkommene Leere. Sie war sehr froh darüber, endlich hatte sie ihre Ruhe. Doch wo war sie gelandet? Mühsam richtete sie sich auf. Ihre Knochen fühlten sie müde und ihre Muskeln erschöpft an. Gerne wäre sie liegen geblieben, doch das durfte nicht sein. Wer wusste schon, was für Gefahren hier auf sie lauerten.
Vorsichtig blickte sie sich um und entdeckte eine kleine Gruppe von Menschen. Sehr leise hob sie ihre Tasche hoch und schlich sich zu ihnen. Anschleichen konnte sie sehr gut, da machte ihr keiner was vor. Sie spitze die Ohren und versuchte heraus zu finden worüber die Leute redeten. Es war ein Mann, Winter schätzte ihn auf dreißig Jahre. Die Frau war wahrscheinlich etwas jünger, sah allerdings sehr verzweifelt aus. Sie schien keine Ahnung zu haben, was hier los war. Genau wie Winter. Der letzte der drei war ein Junge. Etwas jünger als Winter, wirkte auch ein wenig unsicher, trotzdem schien er nicht ängstlich zu sein.
Winter atmete tief durch. Ingesamt machte keiner von ihnen einen gefährlichen Eindruck auf Winter also trat sie einen weiteren Schritt auf die Gruppe zu und sagte: "Hallo!?"

@Havana Segrand @August W. Booth @Liam


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#13

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 22.11.2015 15:21
von Havana Segrand • 26 Beiträge

Der Junge fragte sie schließlich überrascht, ob sie wirklich keine Ahnung hätte, wer sie sei.
Havana entgegnete darauf nur: „Natürlich weiß ich, wer ich bin. Ich bin Havana Segrand, nichts weiter. Du, Kleiner, und der, der sich für Pinnochio hält, ihr scheint wohl ein kleines Problem zu haben.“
„Keine Ahnung wer deine Eltern waren, ob sie zu uns gehörten oder aus welchem Grund du auch immer in Storybrooke gelandet bist, aber du tust jetzt besser daran den ganzen Mist hier zu glauben bevor dich einer der fliegenden Affen erwischt und du am Ende selbst einer wirst“, sagte der Mann nur, was Havana erneut ein Aufseufzen entlockte.
„Meine Mutter war die große Filmdiva Suzana Segrand, mein Vater saß im amerikanischen Senat und hat ohne Erfolg als Präsident kandidiert. Ich glaube kaum, dass sie ‚zu euch‘ – wer auch immer dazu zählt – gehörten. Mal abgesehen von dem Umständen, dass beide schon eine Ewigkeit dem Gemüse von unten beim Wachsen zuschauen“, entgegnete Havana ihm, mittlerweile war sie ziemlich genervt. „Und an was soll ich bitte schön glauben? An Märchen? Ich glaube nicht einmal an einen Gott oder sonst etwas, warum sollte ich nun anfangen, an Märchen zu glauben? Wenn jetzt die Böse Hexe des Westens vor mir steht und mich umbringt, dann glaube ich daran, vorher nicht.“
Märchen. Der hatte sie doch nicht mehr alle. Havana fing erneut an zu lachen: „Und fliegende Affen… Deine Fantasie kennt echt keine Grenzen.“
Er warf als Antwort nur einen Stein in Richtung der grünen Stadt und fing dann an: „Ich war zwar nie in Hollywood, aber ich bezweifle das die eine solch authentische Filmkulisse hinbekommen...oder Miss Marple? Entweder kommst du jetzt mit uns und wir finden zusammen einen Weg zurück oder du bleibst hier und....keine Ahnung...dir wird schon was einfallen“
„Die Filmindustrie bekommt mehr hin, als man denkt. Die Leute sehen die vielen Dollar-Scheine, die auf sie warten, wenn sie etwas Unglaubliches zustande bringen, daher bringen sie es zustande. Und du brauchst mich nicht als Miss Marple bezeichnen, mein Lieber, denn ob du es glaubst oder nicht, auch ich habe die Kriminalromane gelesen. Ich bin ganz sicher keine alte, strickende Dame, die irgendwelche Morde aufklärt.“
Havana war langsam mit ihrem Latein am Ende. Sie hatte selbst keinerlei Erfahrung mit Verrückten – in Anbetracht der Tatsache, dass sie selbst als verrückt galt, schon zweimal nicht – weshalb sie nicht mehr weiter wusste. Vielleicht sie ihn Glauben lassen, dass seine Wahnvorstellungen wahr waren?
„Ich gehe sicher nicht zum Zauberer von Oz“, erwiderte Havana auf seine letzte Äußerung. „Wenn man die Bücher kennt, dann können einem die vier Hexen eher helfen.“
Der Mann und der Junge waren schon auf dem Weg zur Stadt, doch Havana blieb stehen. In der Ferne konnte sie eine schemenhafte, zierliche Gestalt ausmachen – eine junge Frau – die auf sie zu gelaufen kam.
„Hallo?!“, rief sie in Richtung Havana, welche sehr erfreut über ihre Ankunft war. Vermutlich würde diese Frau ihr sagen, dass das alles nur ein Film mit versteckter Kamera war.
„Guten Tag“, begrüßte Havana sie freundlich, als sie nun ziemlich Nahe bei ihr stand. „Weißt du – ich verzichte auf das förmliche Sie, ich hoffe, das ist in Ordnung – wo wir hier sind? Die beiden Herren behaupten, dies sei Oz, doch ich fürchte, sie haben nicht mehr alle Tassen im Schrank.“

@Winter Rose Lizt @August W. Booth @Liam



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#14

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 22.11.2015 23:07
von August W. Booth | 13 Beiträge

Kopfschüttelnd, was sollte man da denn bloß machen, sagte ich einfach gar nichts mehr zu Havanas Starrsinnigkeit und vertraute darauf das sie bald schon wissen würde wovon ich hier sprach. Konnte ja noch lustig werden, ich sah die Gute schon schreiend den gelben Ziegelstein entlang laufen, während sie von was auch immer gejagt wurde und dabei kurz vor einem Trauma stand. Da hielt ich mich doch lieber an Liam, der wusste wenigstens wo es lang ging und hielt das ganze hier nicht für eine märchenhafte CSI Folge.
"Na ich würde mal sagen der wohnt im Schloss, oder nicht?" so ganz genau war ich nun auch nicht informiert, immer hin kannte ich den Zauberer auch nur aus den Büchern und eben vom Hörensagen.
Havana noch viel Glück wünschend, ich würde einen Teufel tun und sie zwingen mit uns zu kommen, lief ich mit Liam los in Richtung Stadt - doch schienen wir auch da nicht wirklich Willkommen zu sein. In der Ferne konnte ich ein Flugobjekt ausmachen, gefolgt von mehreren anderen Kleinen Punkten - konnte ja keiner ahnen das Zelena den Zauberer bereits zu einem ihrer Haustiere gemacht hat und so hielt ich kurz inne während ich in den Himmel starrte.

"Was zum?!" da lief mir ja fast der Schweiß, schluckend erkannte ich was da auf uns zugeflogen kam "Wie schnell kannst du rennen?" zischte ich Liam zu und deutete in den Himmel. Auf dem Absatz kehrt machend, lief ich zurück zu den Ladys und ruderte dabei mit den Armen "Lauuuuuuft!!!"
Ohne nachzudenken, rempelte ich Havana einfach um und zog auch das junge Mädchen mit uns, sodass wir in einem Gebüsch neben dem Ziegelweg landeten. Die tollwütigen Affen zischten mit Getöse über uns hinweg, ich hoffte das Liam nicht geschnappt worden war und atmete erst einmal durch "Ich korrigiere meine Aussage, wir sollten vielleicht wirklich eine der guten Hexen aufsuchen....Liam? Alles okay?" ich streckte den Kopf aus dem Gebüsch und hielt nach dem Buben Ausschau. Da dieser noch am Leben zu sein schien, blickte ich das junge Mädchen an das ich mit ins Gebüsch gerissen hatte "Alles okay Kleines?"


@Liam @Havana Segrand @Winter Rose Lizt


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#15

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 28.11.2015 13:13
von Liam • 19 Beiträge

Konnte es sein das die andere Person wirklich einfach keine Ahnung hatte?
Das sie sich nicht einfach nur dumm stellte, sondern wirklich keinen blassen schlimmer von der ganzen Sache?
Ein belustigtes Lächeln huschte über seine Lippen, als er ihre Reaktionen vernahm, wie konnte man nur so Ahnungslos sein und denken das sich das hier um eine dieser Film Produktionen handelte.
Er schaute richtung Smaragdstadt und hatte das grinsen noch immer auf den Lippen, das schrie gerade zu nach einem Abenteuer und für ihn - einen der verlorenen Jungen - hieß das einfach nur purer Spaß!
"Ich denke nicht das ich ein Problem habe, das hast wohl eher du, weil du verleugnest wer du bist!" ja Liam war nicht gerade für seine Geduld bekannt, was ihn schon das ein oder andere mal in Schwierigkeiten gebracht hatte, aber diese nette Dame fing wirklich an ihn zu nerven.
Da er keine Lust mehr zu warten hatte, lief er einfach ein Stück voraus ohne auf August zu warten, welcher ihn jedoch schnell eingeholt hatte. Als er die frage hörte wie schnell er denn laufen könnte, schaute er gen himmel und sah den Grund dafür. Er machte sich nicht die Mühe zu sagen das er schnell war, sondern lief einfach los und warf sich in ein Gebüsch, welches auf einer der Seiten des Weges verlief. Was er allerdings nicht gesehen hatte, war das es Dornen hatte, mit welchen er nun bekanntschaft schloss. Insgeheim war er mehr als nur froh nicht auf neverland zu sein, denn das hier hätte in dieser Welt auch nachtschatten sein und ihm sein leben kosten können. Das seine kleidung etwas in Mitleidenschaft gerieten ließ sich nicht verhindern, aber wenigstens flogen die Punkte über ihm hinab, ohne einen von ihnen mit zu nehmen,
"Sind alle noch am Leben?" er streckte seinen Kopf aus dem Gebüsch und kletterte dann ganz raus, um zu sehen, ob alle noch heile waren.

@Winter Rose Lizt
@Havana Segrand
@August W. Booth


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#16

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 28.11.2015 17:47
von Winter Rose Lizt • 11 Beiträge

OZ!? Winter dachte über die Worte der Dunkelhaarigen nach. "Ich habe davon gehört, aber ich wusste nicht, dass es wirklich existiert." Als sie im Schloss der bösen Königin gearbeitet hatte, hatte sie von diesem Land gehört, doch es war nur ein leises Geflüster, ein Gemunkel gewesen. Wie Gerüchte, die sich einen Weg durch die Mauern suchten. Sie drehte sich um die eigene Achse und ihr Blick fiel auf die Stadt am Ende des Weges. Es war noch ein gutes Stück bis dorthin, aber es schien nach Zivilisation auszusehen. Sie sah, wie der Junge den Weg dorthin nahm und der Mann ihm leicht panisch folgte. Wie höflich, dachte Winter. Die vielen Jahren im Schloss, erst als frei, dann als Zofe, hatten sie ein höfliches Veralten gelehrt, das sie nicht einfach ablegen konnte. Sie wandte sich wieder an die Frau.

Doch im nächsten Moment wurde sie mit nach unten gerissen. Ihr entwich ein leiser Schrei und sie knallte auf den Boden. Ihre Handgelenke schmerzten leicht, doch sie hatte schon schlimmere Schmerzen verspürt. Vorsichtig blickte sie mit dem Augenwinkel nach oben und sah merkwürdige Gestalten über ihnen hinweg fliegen. Sie konnte nicht einordnen, was für Tiere es waren, doch im Zusammenhang mit OZ war oft das Wort fliegende Affen gefallen. Da sie nicht wusste, was Affen waren, konnte sie diese Tiere nie richtig einordnen. Sie hatte erwartet, dass sie einem Raben ähnelten. Mit so etwas hatte sie nicht gerichtet.

Als diese Geschöpfe vorüber geflogen waren, drehte sich der Mann zu ihr und fragte sie wie es ihr geht. "Danke, es ist alles gut." Sie setzte sich wieder auf und sah den Jungen ein Gebüsch weiter in einem Dornenbusch liegen. Er tat ihr Leid, doch ihm schien es nicht sonderlich viel auszumachen. "Stimmt es, dass wir hier in OZ sind?"

@August W. Booth @Liam @Havana Segrand


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#17

RE: Vor der Stadt || neben einem Fluss

in Gelber Ziegelweg 29.11.2015 19:50
von Havana Segrand • 26 Beiträge

„Ich habe davon gehört, aber ich wusste nicht, dass es wirklich existiert“, erwiderte die junge Frau auf Havanas Äußerung. Havana schüttelte nur den Kopf. Es war hoffnungslos, sie war alleine diesen Verrückten ausgeliefert.
„Mommy, jetzt wäre ein Moment, in dem ich deine Anwesenheit wirklich begrüßen würde“, murmelte Havana sarkastisch. Havana befand sich schon seit Jahren in psychologischer Behandlung, da sie häufig von Visionen ihrer schon lange verstorbenen Mutter heimgesucht wurde. Dies kam unregelmäßig vor, doch immer setzten sie Havana unglaublich zu.
Kaum dass sich Havana auf dem Absatz umdrehen wollte und in entgegengesetzter Richtung der anderen auf dem gelben Weg entlanglaufen wollte, da wurde sie von dem selbsternannten Pinocchio in das Gebüsch gezogen und schlug mit dem Kopf auf der Erde auf.
Sie sah Sterne, alles drehte sich und sie hörte undeutlich Gespräche der anderen, die keine Notiz von ihr zu nehmen schienen. Es drehte sich alles um fliegende Affen, woraufhin sich Havana die Hand an den Kopf schlug. Keine gute Idee, wie sie kurz darauf feststellte, da ihr Kopf nun nur noch heftiger pochte.
„Hallo?“, fragte sie mit genervtem Unterton, doch niemand schien sie zu hören.
„Oh, sieh einer an, das erbärmliche Geschöpf liegt am Boden und niemand nimmt Notiz von ihr. Mein armes Töchterchen“, vernahm sie plötzlich die vor Sarkasmus triefende Stimme ihrer Mutter und die sonst so selbstsichere Havana zitterte am ganzen Körper und versuchte sich gegen einen Baum zu lehnen, der sich neben ihr befand. Panisch zog sie ihre Füße vor ihren Körper, wie, um sich zu schützen.
Nicht in Panik verfallen, Havana. Sie ist nicht real. Sie ist tot. Lass sie nicht in deinen Kopf. Das ist nur Einbildung.
„Du bist nicht real. Du vermoderst gerade in meinem Garten“, brachte Havana mühsam hervor. „Verschwinde!“
„Ach mein liebes Töchterchen. Nie kann man es dir verwöhnter Göre recht machen. Vor wenigen Minuten sagtest du noch Mommy, jetzt wäre ein Moment, in dem ich deine Anwesenheit wirklich begrüßen würde. Nun, jetzt bin ich hier.“
„Sarkasmus hast du auch noch nie verstanden“, murmelte Havana leise, woraufhin ihre Mutter ein gehässiges Lachen ausstieß.
„Dir stand dein Betteln um Gnade damals viel besser“, entgegnete Suzana Segrand kalt, bevor sie langsam auf sie zukam. Havana wich zurück und schlug sich erneut den Kopf an dem Baum an.
„Lass mich in Ruhe“, schrie sie panisch. Zu viele schmerzhafte Erinnerungen waren damit verbunden. „Du kannst mir nichts tun, du bist tot.“
„Aber nicht doch, Havana Schätzchen. Du bist meine Tochter, wir sind auf ewig verbunden. Für immer, jeden Tag deiner Existenz. Ich werde immer bei dir sein.“
„Nein, nein, du bist nicht real“, flüsterte Havana mit vor Angst geweiteten Augen, während ihre Mutter immer näher auf sie zukam. Sie war nicht mehr fähig, sich zu bewegen, die Angst lähmte sie. Suzana streckte eine ihrer bleichen Hände aus, um Havana an der Wange zu berühren, die nun die Augen schloss und einen markerschütternden Schrei ausstieß.

@August W. Booth @Liam @Winter Rose Lizt
[falls es unverständlich ist, Suzana ist nur eine Einbildung von Havana]



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